Arzeneiverordnung

Arzeneiverordnung

Ab dem 1. Juli 2012 gilt die neue Arzneiverordnung für Vertragsärzte. Dabei können Ärzte selber entscheiden, ob Sie bestimmte Informationen, zum Beispiel Therapiehinweise anzeigen lassen oder nicht falls Sie eine neue Software dafür benötigen, sollten Sie auf einige Punkte achten. Die neue Software sollte Ärzte bei der Verordnung unterstützen und vor Regressen schützen. Viele Versionen enthalten Funktionen, die die Softwareanbieter zum Teil auf freiwilliger Basis umgesetzt haben. Jetzt sind diese Vorgaben aber gesetzlich verpflichtend, so dass alle Ärzte dafür profitieren können. Das gilt zum Beispiel für die Hinweise auf die Verordnungseinschränkungen und die Verrottungsausschlüsse, die die Arzneirichtlinien vorgibt. In letzter Zeit gab es gerade dazu vermehrte Anträge von Krankenkassen, die spezielle eine Überarbeitung der Vorgaben darauf geachtet haben, dass die entsprechende Softwaremanipulation frei ist. Die gesetzliche Vorschrift achtet darauf das die Bereitstellung der Regelung der AM-RI in der Software integriert ist.

Der aber entscheidet, was eine neue Arzneiverordnung Software leisten muss. Grundsätzlich ist die Grundlage für die Inhalte die gesetzlichen Vorgaben, auf deren Basis die kassenärztliche Bundesvereinigung gemeinsam mit dem Dachverband der Krankenkassen einen Anforderung Katalog erstellt. Dieser Anforderungskatalog beschreibt, welche Inhalte und Funktionen eines Software bieten muss. Sie werden jährlich überarbeitet und den Softwarehäusern für die Implementierung einer Software zur Verfügung gestellt. Die Hersteller sind Aufgaben eins zu eins umzusetzen. Die technische Umsetzung und damit auch die Berliner Freundlichkeit ist allein deren Aufgabe.

Diese Anforderungen müssen so umgesetzt werden, dass der Software alle relevanten Informationen zur Verfügung stehen müssen, die bei der Verordnung zu berücksichtigen sind. Darüber hinaus muss die Software absolut manipulationsfrei sein die Rechtsabteilungen der KBV und des GKV- Spitzenverbandes haben den Anforderungskatalog geprüft. Diese zusätzlichen Informationen sollen die Vertragsärzte bei der Verordnung unterstützen und nicht belasten. So lautet eine Vorgabe im Anforderungskatalog sogar, dass der Ablauf der Verordnungsvorgangs so wenig wie möglich unterbrochen werden darf. Eine Unterbrechung sollen nur dort erfolgen, wo die Entscheidung eines Arztes erforderlich ist. In allen anderen Fällen sollen nur Hinweise angezeigt werden, ohne den arbeitslos zu unterbrechen.